Lexikon


Halbblutpferd
 Zuweilen nehmen Pferde an Galopprennen teil, bei denen nicht alle Ahnen auf die drei Gründerhengste zurück gehen. Diese Pferde sind teilweise mit Warmblut gezüchtet und werden "Halbblutpferde" oder "Halbblüter" genannt. Dabei darf man den Begriff "Halb" aber nicht wörtlich nehmen, denn alles was nicht 100% Vollblut ist, wird so bezeichnet, also auch bei einem Vollblutanteil von 99,5% spricht man von Halbblütern. Damit ein Halbblüter erfolgreich an Galopprennen teilnehmen kann, muß der Vollblutanteil über 90% betragen.

Die Franzosen verwenden dafür den Begrif AQPS "Autre que pur sang", was die Situation der Halbblüter im Rennsport treffender bezeichnet.

Halbblüter sind oft erfolgreiche Hindernispferde, sie haben oft mehr Rahmen, sind also größer und stabiler als Vollblüter und können das höhere Gewicht besser tragen. Dazu gelten sie vielfach als robuster.

Eine sehr bedeutende Halbblutzucht für den Rennsport wird z. B. von der Familie Hüner aus dem Hannoverschen seit Generationen betrieben.


Hindernisrennen
 Hindernisrennen führen über feste (-> Jagdrennen) oder bewegliche (-> Hürdenrennen) Sprünge.

Die Distanzen liegen zwischen in der Regel 3000m und 5000m. Bedeutende Jagdrennen werden auch über Distanzen von bis zu 7500m gelaufen.

Im Unterschied zu England und Frankreich ist der Hindernissport in Deutschland nicht mehr so populär und Hindernisrennen werden nur noch selten veranstaltet.


Hochüberlegen (Richterspruch)
 Hochüberlegen, Begriff des -> Richterspruchs


Hürdenrennen
 Hürdenrennen sind Galopprennen über bewegliche Sprüngen (Hürden).